Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung | 

Vita Lothar Wendt

 

Die obige Zeichnung stammt von Erich Dittmann und entstand im Rahmen der Samstags-Serie >>> Frankfurter Gesichter des Lokalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, als "ner" neben den beruflichen Eckdaten ein paar private Dinge für den Bericht am 14.08.1982 zusammentrug. Die nachfolgende ausführliche Vita enthält demgegenüber ausschließlich berufliche Einzelheiten.

 

05.03.1989    Lothar Wendt verstirbt 81-jährig in Frankfurt am Main. Auf dem Gedenkstein im Frankfurter Hauptfriedhof steht sein Lebensmotto: Denn wer gibt, hat mehr vom Leben.  
bis 1987    Praxistätigkeit als Internist in Frankfurt am Main. Bis ins hohe Alter hielt er sich durch regelmäßiges Tennispielen fit. 
1955 - 83     Belegarzttätigkeit im Bethanienkrankenhaus Im Prüfling in Frankfurt am Main. 
1981    Ernennung zum Mitglied der Swedish Association for Biological Medicine
1980    Ernennung zum Mitglied der New York Academy of Sciences .  
1950 - 60    Chefarzttätigkeit am Mühlberg Krankenhaus in Frankfurt am Main. 
1952    Eröffnung der ersten amtlichen luftfahrtmedizinischen [676 KB] Untersuchungsstelle nach dem Kriege. Anfangs nur für deutsche Piloten eingerichtet, unterzogen sich später hier auch Piloten amerikanischer Fluggesellschaften den vorgeschriebenen medicals.  
1951    Gemeinsame Publikation [33 KB] mit dem William-G.-Kerckhoff Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Bad Nauheim, Thema: Über die Beziehungen zwischen Herzhypertrophie und Digitaliswirkung.  
1949    Wiss. Preis der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin für die Arbeit: Die Ermittlung des Erregungsablaufs in ungeschädigten und geschädigten Herzen durch Analyse [43 KB] des Elektrokardiogramms und des Vektorkardiogramms.  
1948    Eröffnung seiner Praxis in Frankfurt am Main, in der er bis 1987 tätig sein sollte. Als einer der Ersten nach dem Kriege bot er in Frankfurt eine Röntgenuntersuchung an. Anfangs internistisch ausgerichtet, bildete sich später ein kardiologischer Praxis-Schwerpunkt heraus, ergänzt durch sportmedizinische Untersuchungen, überwiegend von Tennisspielern, sowie ab 1952 fliegerärztliche Untersuchungen (s.o.).  
1948    Erstes umfassendes Manuskript zum Thema Eiweißspeicherkrankheiten, das 1948 zur Publikation [2.848 KB] eingereicht wurde, im Folgejahr veröffentlicht wurde und dessen Titelblatt oben abgebildet ist.  
1948    Eintritt in die Universitätsaugenklinik Frankfurt am Main.  
1947    Umzug nach Frankfurt am Main. 
1946 - 47    Direktor der Medizinischen Klinik im Stadtkrankenhaus Hanau. Von hier aus Vorlesung an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt. Veröffentlichung eines zweibändigen Werkes über die Physiologie der Muskelzelle und über das EKG des gesunden und kranken Herzens.  
1946    Ernennung zum Ärztlichen Direktor des Stadtkrankenhauses Hanau durch die Amerikaner.  
1945    Amerikanische Kriegsgefangenschaft in Leipzig, Verlegung nach Remagen, wo seine guten Englischkenntnisse auffallen. Davon erfährt der Truppenbefehlshaber in Hanau, der nach einem neuen Chefarzt für das Stadtkrankenhaus sucht.  
1944    Habilitation an der Charité in Berlin.  
1942    Wiss. Preis der Humboldt Universität Berlin für die Arbeit: Die physikalische Lokalisation des Myokardinfarktes und die Analyse der durch ihn hervorgerufenen Verlagerungen der ST-Strecke des Elektrokardiogramms. [45 KB]  
1942    Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin.  
1936    Rückkehr nach Deutschland, anschließend Wehrdienst als Stabsarzt bei der Luftwaffe.  
1935 - 36    Assistenzarzttätigkeit am German Hospital im Londoner Stadtteil Dalston, einsehbar sind Bilder des Krankenhauses, des Wartesaals, des OP-Saals sowie der Station 1 , auf der Lothar Wendt tätig war. In England arbeitete er wissenschaftlich über den Stoffwechsel des Herzens und konnte seine Englischkenntnisse verbessern, was der Schlüssel zu seiner späteren Hanuaer Zeit sein sollte.  
1933 - 34    Praxisvertretungen in ganz Deutschland. Die Aufnahme aus dem Jahr 1934 zeigt Lothar Wendt mit seiner 350 ccm DKW in der Gegend von Hamburg.  
1933    Staatsexamen, Approbation und Promotion. 
1927 - 35    Assistent in der Pathologie der Charité bei Robert Rössle, Trendelenburg und Kalk.  
1926 - 33    Studium der Humanmedizin in Berlin bei Sauerbruch, in Innsbruck bei Freud und in Frankfurt am Main bei Volhard.  
1926    Abitur am humanistischen Gymnasium in Belgard. Die Aufnahme aus dem Jahr 1919 zeigt die Schule, die Lothar Wendt 1986 nochmals aufsuchte.  
25.09.1907     geboren in Belgard (Persante, Beograd), Pommern, als Sohn eines Postobersekretärs. Auf der Aufnahme aus dem Jahr 1915 sind der Vater Reinhard, die Mutter Anna und seine Schwester Luise dargestellt, der jüngere Bruder Herbert wurde 1916 geboren.  

 



powered by arttec grafik